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|  | Wie die Werbung unseren Wohnwunsch prägt. Wie prägen Medien und Werbung unser Bild vom Wohnen und wie beeinflussen sie unsere Nachfrage nach dem Konsumgut Wohnen, zu dem das Grundbedürfnis in den westlichen Industrieländern geworden ist? Am Beispiel von Wochenzeitungen und Zeitschriften soll diese Frage näher untersucht werden. Der Wohnungsmarkt in der Schweiz ist in den vergangenen 25 Jahren geprägt von einer wachsenden Wohnbevölkerung und einem noch stärker wachsenden Wohnungsbestand. Dies hat zu einem Rückgang der durchschnittlichen Wohnungsbelegung geführt. Verschiedene soziodemographische Entwicklungen, rückläufige Geburtenzahlen, steigendes Heiratsalter, wachsende Scheidungsziffern, längere Lebenserwartung begünstigen diese Entwicklung. Der Einpersonenhaushalt ist heute mit 32,4 Prozent die vorherrschende Lebensform; nur noch einer von drei Haushalten zählt drei oder mehr Mitglieder. Im Durchschnitt müssen die Schweizer Haushalte 30,6 Prozent des verfügbaren Einkommens zum Wohnen aufwenden. Insbesondere hohe Einkommensgruppen sind aber auch bereit, deutlich mehr für auszugeben. [Mehr dazu]
Wer muss in der Werbung für das Wohnen in der Stadt angesprochen werden. Die Werbung hilft, vorausgesetzt, sie wird richtig eingesetzt. Nach wie vor machen viele Städte den Fehler, entweder gar keine Werbung einzusetzen oder diese falsch zu nutzen. Wie bei allen Geschäftsfeldern gilt auch bei der Werbung, dass man sich überlegen muss, welche Zielgruppen angesprochen werden sollen und wo deren Interessen und Bedürfnisse liegen. Eine falsch etablierte Werbemassnahme bringt nicht nur kein Erfolg, sie kann auch sehr rasch zum Eigentor werden. [Mehr dazu]
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