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04. February 2012
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Wohnen im Alter und die Folgen für den Wohnungsbau. Es gibt heute erheblich mehr ältere Menschen als noch vor 50 Jahren. So hat sich die Zahl der über 64-Jährigen seit 1950 mehr als verdoppelt, jene der 80-Jährigen und älteren sogar gut vervierfacht. Die Zahl der unter 20-Jährigen hat dagegen viel weniger stark zugenommen, ist seit Anfang der 70er Jahre sogar rückläufig. Dieser Prozess ist Folge steigender Lebenserwartung und niedriger Geburtenhäufigkeit. Er wird sich, wie die Bevölkerungsszenarien des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen, in den nächsten Jahrzehnten noch fortsetzen und dürfte zu erheblichen Problemen führen. Gleichzeitig wächst jedoch der gesellschaftliche Anspruch darauf, dass alle Menschen möglichst lange selbständig und in ihrer gewohnten Umgebung leben. Altersgerechte Wohnungen, ambulante Hilfen und die Stärkung von familiären und nachbarschaftlichen Beziehungen sind wichtige Voraussetzungen, um Selbständigkeit bis ins hohe Alter zu bewahren. [Mehr dazu]


Wohngenossenschaften - Die Leistungen werden zum Prüfstein für den genossenschaftlichen Ansatz. Um neue Stadtbewohner gewinnen zu können, müssen die Wohnungen deren Bedürfnissen angepasst werden. Wohngenossenschaften stellen eine wichtige Alternative bezüglich günstigem Wohnraum für Familien und andere im Wohnungsmarkt Benachteiligte dar. Jedoch entspricht der genossenschaftliche Wohnraum, wie er in den letzten 100 Jahren erstellt wurde, nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. [Mehr dazu]


Förderung von Quartiersidentität. Bereits zu Beginn der siebziger Jahre hat in ganz Europa ein Erwachen der Quartiere und des Quartierbewusstseins stattgefunden. Bürgergruppen bildeten sich, die aktiv Verbesserungen im Quartier durchführten. Sie schufen bessere Spielmöglichkeiten für die Kinder, interessierten sich vermehrt für die Schule, entdeckten die alte Bausubstanz im Quartier und begannen sich für die Erhaltung von Bäumen, Grünanlagen und Gärten einzusetzen: Stadterneuerung der kleinen Schritte. Der Enthusiasmus für den kleinen, überschaubaren Bereich, für Dezentralisierung und für das Überwinden der Passivität und staatsbürgerlicher Abstinenz wurde in dieser Zeit deutlich und hatte auch eine Wiederbeleben und eine Stärkung alter Quartierstrukturen, wie etwa der Quartiersvereine, zur Folge. [Mehr dazu]


Die Ausprägungen einer Reurbanisierung. In den letzten Jahren hat die Bevölkerungszahl der Städte stetig abgenommen. Oft spricht man dabei von einer Suburbanisierung. Nur in wenigen Städten kehrte sich diese Tendenz um, so dass man von einem Zuwachs sprechen kann. Und oft ist dieser Zuwachs an Einwohnern in den eher finanziell schwachen Schichten zu verzeichnen. Dadurch entstehen sogenannte A-Städte, die v.a. von Alten, Arbeitslosen, Auszubildenden etc. bewohnt werden. Für die Stadt sind aber potente Steuerzahler wichtig, damit die teuren Angebote der Stadt, wie z.B. Infrastruktur oder Kultur, um nur zwei zu nennen, aufrecht erhalten werden können. Diese Angebote machen eine Stadt auch attraktiver für weitere Zuwanderungen. Es entsteht also ein gewisser Kreislauf. [Mehr dazu]


Besonderheiten des Wohnungsmarktes. Der Wohnungsmarkt unter ökonomischen Gesichtspunkten in einer Präsentation erklärt.


Wie funktioniert ein Markt?
Voraussetzungen für einen funktionierenden Markt.
Besonderheiten des Wohnungsmarktes.
Was passiert bei Markteingriffen? [Mehr dazu]


Kulturelle Unterschiede im Wohnen. Grossstädte entstehen und wachsen durch Zuwanderung. Seit jeher ziehen Städte Menschen an, die Arbeit suchen. Der erweiterte Zugang zu Mobilität ermöglicht die Einwanderung aus weit entfernten Regionen der Welt. Den Migrantinnen in der Stadt stehen aber nicht alle Tore offen. Sie verteilen sich auf ganz bestimmte Gebiete in der Stadt und beanspruchen ganz andere Flächen. Im Laufe der Geschichte sind die Menschen immer gewandert, wobei die Gründe sich dem geschichtlichen Kontext angepasst haben. Ein- und Wegzüge aus Städten sind kein neues Phänomen. Sie begleiten uns die ganze Menschheitsgeschichte hindurch. [Mehr dazu]


Nutzenmaximierung in der Wohnortwahl. Die Wohnortwahl privater Haushalte wird durch eine individuelle und familiäre Nutzenmaximierung bestimmt. Während die Agglomerationsvorteile, also Nutzung der zentralörtlichen Leistungen der Stadt im Bildungs-, Gesundheits- und Kulturbereich eine Sogwirkung auf die Haushalte ausüben, wirken die Ballungskosten der Zentren in die Gegenrichtung und verursachen einen Abwanderungsdruck. [Mehr dazu]


Probleme des sozialen Wohnen in der reurbanisierten Stadt. Viele städtische Zentren besitzen das Problem, die Dichte an zahlungskräftiger Bevölkerung zu halten, die nötig ist, um die vielen Leistungen der Kernstädte in Kultur, Bildung, Verkehr, Handel, etc. zu finanzieren. Häufig wird das Bild der A-Stadt skizziert: Arbeitslose, Asoziale, Alte, Ausländer, etc. Alle gut verdienenden Singles, Yuppies und Dinks leben im Speckgürtel der Vororte, wo es ein bisschen grüner, ein bisschen ruhiger und vor allem wo die Steuern viel niedriger sind. Dieses Bild stimmt so nicht mehr. In einzelnen Kernstädten steigen die Bevölkerungszahlen wieder. Die gut verdienenden und Reichen kehren zurück. [Mehr dazu]


Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Mitbestimmungsmöglichkeit der Mieterinnen und Mieter. Durch die wirtschaftlichen Wachstumsraten seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges steigt das Bedürfnis zur Selbstverwirklichung unter der Bevölkerung. Hierzu gehört die Mitgestaltung des Lebensumfelds und damit verbunden auch das Wohnumfeld. Insbesondere in den letzten dreissig Jahren kam es zu gesellschaftlichen Veränderungen. Jugendliche nabeln sich frühzeitiger vom Elternhaus ab, durch bessere ernährungstechnische und medizinische Voraussetzungen werden die Menschen älter. Die Zunahme von bewusst allein lebenden Menschen (Singles), steigende Anzahl von Ehescheidungen aber auch die Emanzipationsbewegung der Frauen führen zu differenzierteren Wohnansprüchen. [Mehr dazu]








 

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